Andrea Herbold

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25. November 2019

Qualified for 2020 IRONMAN World Championship - KAILUA-KONA, HAWAI'I

24. November 2019

IRONMAN Cozumel, Mexico 2019

IRONMAN COZUMEL, Mexico 2019

Sonntag, 24.11.2019

Was für ein Tag. Ich bin noch immer geflasht von diesem Wettkampf und meinem Ergebnis.

Aber jetzt von Anfang an. Die Nacht vor dem Wettkampf habe ich ganz gut geschlafen. Jedoch war die Nacht bereits um 3:00 Uhr vorbei. Ich bin hellwach, es ist nicht mehr an Schlaf zu denken. Ich bereite gemütlich meine Sachen für den Wettkampf vor. Getränke, Verpflegung, Schwimmutensilien....

Um 4:30 Uhr gibt es bereits Frühstück im Hotel. Um diese Uhrzeit kann ich kaum etwas essen, es ist einfach zu früh. Nach dem alles für den anstehenden Wettkampf gerichtet ist fahren wir mit Hannes zur Wechselzone T1. Man erledigt routiniert die einzelnen Schritte. Rad überprüfen, Luft aufpumpen, Getränke und Verpflegung richten. Dies ist bereits meine 11te Langdistanz. Nachdem alles fertig ist verabschiede ich mich von Werner und es geht mit dem Bus zum Schwimmstart. Es ist alles super organisiert. Die Leute sind nett und relativ entspannt. Es herrscht eine gute Stimmung am Start. Die Wartezeit überbrücke ich zusammen mit einem Brasilianer. Wir halten etwas Smalltalk, natürlich über das Thema Triathlon und Wettkämpfe. Das entspannt und die Zeit geht schneller vorbei.

Um 7:00 Uhr starten die Pro Männer, danach die Pro Frauen.
Ab 7:30 Uhr gehen die Agegrouper ins Wasser. Durch den Rollingstart gibt es kein Gedränge. Ich gehe circa um 7:42 Uhr ins Wasser. Es liegen 3,8 km im Meer schwimmen vor mir. Die Wellen meinen es an diesem Morgen gut mit mir. Der Seegang ist verhalten, meine Übelkeit erträglich. Man hat das Gefühl, man schwimmt in einem Aquarium. Man hat eine tolle Sicht. Ab und an sieht man einen Taucher am Meeresboden. Sicherheit wird groß geschrieben. Zumal aufgrund der Wassertemperatur ohne Neo geschwommen wird. Es gibt eine leichte Strömung, was die Schwimmzeit um einiges verkürzt. Die Strecke ist gut markiert, es geht 3.800 Meter in eine Richtung. Nach 1:06:04 steige ich aus dem Wasser.

Ich bin super zufrieden mit dieser Zeit. Kurz unter die Dusche um das Salz etwas abzuspülen, den Radbeutel greifen und ab ins Wechselzelt.
Mein Magen rebelliert, ich bin aber froh, dass ich das Schwimmen gut hinter mich gebracht habe. Raus aus den Schwimmsachen und rein in die Radsachen.
Zügig zum Rad und dann ab auf die erste Runde. Da mein Magen noch immer rebelliert verzichte ich die erste Zeit auf jegliche Nahrungs- bzw. Flüssigkeitsaufnahme. Das erste Stück geht an diversen Hotels und Restaurants vorbei. Die Strecke ist überwiegend geradeaus. Nichts spektakuläres. Ein großes Teilstück verläuft parallel zum Meer, der Ausblick ist einfach toll. Schön, wenn man während einem Rennen noch solch ein Panorama genießen kann. Am Anfang ist die Radstrecke noch etwas voll, das wird jedoch von Kilometer zu Kilometer besser. Ich fühle mich sehr gut und kann mein Tempo fahren. Ich freue mich, wenn ich den ein- oder anderen Athleten überholen kann, das bringt zusätzliche Motivation. Ich versuche die meiste Zeit abgelegt zu fahren, das minimiert den Windwiderstand. Die Verpflegungsstellen sind sehr dicht beieinander, man kann seine Flaschen auffüllen und sich mit Wasser kühlen. Ist perfekt organisiert. Insgesamt muss man 3 Runden fahren. 2 x 63 Kilometer und die letzte Runde noch 54 Kilometer. Ich versuche möglichst konstant mein Tempo zu fahren und fühle mich ausgezeichnet. Es steht ja im Anschluss noch ein Marathon an. Das Gefühl ist toll, als ich nach 3 Runden in Richtung Wechselzone abbiegen kann und bin erstaunt, wie viele erst jetzt auf die 3. Runde gehen. Schnell das TT Bike an einen Helfer abgeben und dann mit dem Laufbeutel ins Wechselzelt. Meine Radzeit von 5:30:34 ist eine tolle Zeit für mich.
Ich fühle mich gut und freue mich aufs Laufen.

Als ich auf die Laufstrecke abbiege ruft mir Werner zu, dass ich auf dem 3. Platz liege. Das pusht natürlich und man läuft mit einem super Gefühl los. Die Strecke besteht aus 3 Runden mit jeweils 14 Kilometer. 7 Kilometer in eine Richtung und dann wieder zurück. Auf jedem Kilometer gibt es eine Verpflegungsstelle, das ist toll für die Athleten. Nach der ersten Runde gibt mir Werner die Info, dass ich inzwischen auf dem 2. Platz liege. Ich gehe mit einem tollen Gefühl auf die zweite Runde. Tolles Gefühl ist natürlich relativ, ich Laufe was geht, es ist kein Spaß, aber der 2. Platz motiviert. Ich nehme mir vor, diesen Platz auf jeden Fall zu verteidigen, man braucht ja Ziele. Kurz vor Ende der 2. Runde ruft mir Werner zu, dass die erste Frau in meiner AK nur noch 5 Minuten Vorsprung hat. Am Anfang vom Laufen waren es fast 20 Minuten. Ich werde das Gefühl nicht los, es läuft alles super.
Nach der 2. Runde, als ich die Zeitmatte überquere, sind es tatsächlich nur noch 1 Minute Vorsprung. Werner ruft mir die Zeit zu und ich sehe den 1. Platz zum Greifen nahe.
Jetzt keinen Fehler machen. Zügig weiter laufen, nicht überpacen und locker bleiben (falls so etwas überhaupt noch möglich ist).
Ich bin zuversichtlich, dass ich auf den 1. Platz laufen kann.
Die 3. Runde läuft ganz gut, sodass ich mit einer Gesamtzeit von 10:37:12 und mit dem 1. Platz in der AK über die Ziellinie laufe.
Den Marathon bin ich in einer Zeit von 3:53:12 gelaufen. Ich denke, die Zeit kann sich sehen lassen.

Mit meinem 1. Platz in meiner Altersklasse habe ich mich für die IRONMAN World Championship 2020 auf Hawaii qualifiziert.

Samstag, 23.11.2019

Langsam wird es ernst.
Heute steht noch noch eine kurze Rad- und Laufeinheit auf dem Programm. Am späten Vormittag fahren wir dann mit einigen leiten mit dem Rad zum einchecken. Als erstes zu T1 um das Rad und den Radbeutel abzugeben. Ich nutze die Gelegenheit und schaue mir den Schwimmausstieg an. Danach geht es mit dem Bus zu T2. Ironman stellt Busse für den Transport zur Verfügung, das klappt wunderbar. Die Wechselzone in T2 ist sehr überschaubar. Danach geht es mit dem Taxi zurück zum Hotel. Der Nachmittag vergeht sehr schnell. Um 18:00 Uhr gibt es im Hotel speziell für die Athleten diverse Nudelsorten. Das Abendprogramm läuft relativ leise ab. Wir liegen früh im Bett. Der nächste Tag wird sicherlich hart und spannend. Das Ergebnis nicht vorhersehbar.

Freitag, 22.11.2019

Morgendliches Schwimmen. Danach noch einmal in die Stadt und ein bisschen shoppen. Man besitzt ja kaum Trainingsbekleidung. !!!

Anschließend werden die Wettkampfsachen gerichtet.
Am Abend gibt es noch eine deutsche Wettkampfbesprechung von Hannes.
Nach dem Abendessen wird noch etwas gechillt und den Abend ausklingen lassen.

Donnerstag, 21.11.2019

Heute haben wir bereits um 7:00 Uhr unser Radtraining absolviert. Viel früher geht nicht, da ist es noch Dunkel. Um 10:00 Uhr stand ein Ausflug zum Naturpark im Süden der Insel auf dem Programm. Wir haben eine Bootsfahrt in der Lagune gemacht. Die ersten Flamingos waren bereits zum Überwintern angereist. In der Lagune sind circa 400 Krokodile beheimatet.
Wir haben auch welche gesehen.
Danach haben wir es uns etwas am Hängematten-Beach gemütlich gemacht. Es gab frische Kokosnussmilch, ist nicht mein Fall. Zum Schluss waren wir noch am Leuchtturm. Da gab es dass weltbeste gecrashte Eis mit Kaffee. Als Abschluss waren wir noch am Strand, da drücken hohe Wellen das Wasser mit einem lauten Zischen aus dem Boden. Am späten Nachmittag waren wir noch in der Stadt, die Startunterlagen abholen.

Mittwoch, 20.11.2019

Am frühen Morgen stand wieder Schwimmen auf dem Programm. Das Meer hat es heute relativ gut mit mir gemeint, es war ruhig, wobei mein Magen irgend wie immer rebelliert. Vielleicht habe ich auch Probleme mit dem Salzwasser, keine Ahnung. Ansonsten stand nur noch Urlaub, relaxen auf dem Programm. Am Abend waren wir lecker italienisch Essen.

Dienstag, 19.11.2019

Heute stand eine Schnorchel-Tour auf dem Programm. Wir sind früh aufgestanden, um 9:00 Uhr sind wir mit dem Boot raus gefahren. Leider sind Werner und ich nicht unbedingt Seetauglich. Die Wellen waren teilweise sehr stark, die Übelkeit auch. Wir sind an 3 verschiedenen Stellen schnorcheln gewesen. Das Wasser ist angenehm warm, nur die Wellen waren an manchen Stellen heftig. Wir haben verschiedene Fische gesehen (keine Ahnung was genau). Eine Schildkröte haben wir auch gesehen. Die Tiere sind teilweise so gut im Wasser bzw. am Grund versteckt, nur mit Hilfe der Guides haben wir die unterschiedlichen Meeresbewohner erkannt. Werner hat es vorgezogen nicht ins Wasser zu gehen, die Wellen waren für ihn zu heftig.

Am Nachmittag stand noch eine Runde mit dem Rad und ein Lauf auf dem Programm. Inzwischen trifft man sehr viele Athleten auf der Rad- sowie Laufstrecke. Nach dem Training noch gemütlichen einen alkoholfreien Mojito am Pool und dann gibt es schon bald Abendessen. Wir haben einen Tisch im Spezialitätenrestaurant Seafoot reserviert.

Montag, 18.11.19

Heute sind wir etwas früher aufgestanden.
Als erste Einheit steht Schwimmen auf dem Plan. Der Wind ist recht stark, die Wellen sehr noch. Einmal zum Steg und wieder zurück.
Es ist furchtbar.
Ich glaube ich bin noch nie bei solch einem Wellengang gekrault. Angeblich ist so ein starker Seegang die Ausnahme, ich hoffe, dass es am Sonntag angenehmer wird.
Nach dem Frühstück steht noch Mobilisation auf dem Plan.
Danach heißt es am Strand und Pool relaxen. Im Laufe des Tages lässt der Wind nach, am Nachmittag ist das Meer flach.

Es ist schon erstaunlich wie unterschiedlich die Menschen den Urlaub verbringen.
Bereits ganz früh werden Liegen reserviert und die einzige Bewegung ist die vom Pool zur Liege oder umgekehrt.
Wobei man im Pool das Spiel -wer sich als erster bewegt hat verloren- spielt.
Die Getränke werden auch noch zum Platz gebracht. Es muss keine unnötige Kalorie verbraucht werden.
Die Nasenbären tummeln sich auch ab und an am Pool, es könnte ja etwas zum Essen geben.
Ach ja, wir hatten am Pool auch Besuch von einem Leguan. Mindestens 50 cm groß, er hat sich in der Sonne gewärmt. Am Abend waren wir italienisch Essen, sehr lecker.

Sonntag, 17.11.2019

Um kurz vor 7:00 Uhr ist die Nacht vorbei. Da es relativ früh dunkel wird, steht man auch entsprechend früh auf. Nach dem Frühstück geht es mit dem Rad los. Einmal die Wettkampfstrecke abfahren, sprich einmal um die Insel. Inzwischen sind einige Athleten unterwegs. Es gibt einen tollen Radweg, der fast komplett parallel zur Straße geht. Es gibt kaum Verkehr, der Wind ist okay, die Wettkampfstrecke ohne Überraschungen. Unterwegs gibt es sogar Schilder mit dem Hinweis Athleten im Training. Eine Runde sind circa 63 Kilometer, fast alles mit Radweg. Nur das Stück durch die Stadt ist etwas blöd, der Rest jedoch perfekt. Im Anschluss an das Rad fahren stehen noch 30 Minuten lockere Grundlage Laufen auf dem Plan. Danach liegen wir etwas im Schatten am Pool. Inzwischen sind noch einige Athleten im Club angekommen. Zum Abendessen gibt es heute mal Buffet, danach noch etwas chillen und dann ab ins Bett.

Samstag, 16.11.2019

Man kann nachts relativ gut schlafen, die Temperaturen sind angenehm. Wir sind heute früh auf. Heute steht die erste Radeinheit auf dem Plan. Wir fahren einen Teil der Wettkampfstrecke ab. Es ist sehr windig, da muss man stellenweise aufpassen. Nach ein paar Kilometern hat man sich daran gewöhnt. Unterwegs trifft man einige Athleten. Direkt am Meer ist der Wind ganz schön arg. Die Landschaft ist toll, alles grün. Sehr wenig Autoverkehr. Nach dem Rad gibt es noch einen Koppellauf, inzwischen ist es gut warm. Das Meer ist heute auch sehr wellig und aufgewühlt. Es hängt die rote Fahne. Zum Mittagessen sitzen wir mit Blick aufs Meer im Beachrestaurant. Das ist Urlaub. Am Abend probieren wir die internationale Küche in einem weiteren Spezialitätenrestaurant aus. Tolles Essen, super Ambiente und ganz tolle Bedienung. Nach einem kleinen Absacker geht es Richtung Zimmer bzw. Bett. Ach übrigens, hier gibt es ganz viele Nasenbären, sehr zutraulich. Man muss aufpassen, die kommen ins Zimmer.

Freitag, 15.11.2019

Um 7:00 Uhr war die Nacht vorbei. Es ist bereits hell und sehr warm. An das Klima muss man sich erst noch gewöhnen. Zunächst müssen wir uns auf dem Gelände orientieren. Es ist alles sehr weitläufig und sieht gleich aus. Die verschiedenen Pools sowie das Meer haben wir gleich entdeckt. Danach geht es zum Frühstück. Es ist angenehm, nicht zu voll. Das Buffet ist reichlich, für jeden Geschmack etwas dabei. Danach werden die Räder aufgebaut. Werner ist sehr geübt, das geht relativ schnell. Am Nachmittag steht noch 40 Minuten Laufen dem Plan. Es gibt direkt am Hotel einen sehr gut ausgebauten Radweg, da kann Werner mich mit dem Rad begleiten. Für den Abend haben wir uns einen Platz im mexikanischen Spezialitätenrestaurant reserviert. Das Essen ist sehr lecker. Danach noch etwas relaxen, wir fallen relativ früh ins Bett.

Donnerstag, 14.11.2019 Anreise Cozumel

Die Anreise nach Cozumel hat relativ gut geklappt. Wir sind leider etwas später in Frankfurt abgeflogen und hatten bei der Ankunft in Cancun 1 Stunde Verspätung. Die Einreise nach Mexiko ist nervig. Ewig lange Schlangen, in der Summe hat es zwei Stunden gedauert, bis wir endlich draußen waren. Erfreulich war, dass unser Gepäck bereits abholbereit da stand. Am Ausgang wurden wir bereits erwartet, innerhalb von 5 Minuten war ein Taxi da und es ging in Richtung Fährhafen, die Tickets waren bereit für uns reserviert. Die Fahrt war relativ lange. Das letzte Stück mussten wir zu Fuß gehen Mit zwei Rädern und zwei Koffern über Kopfsteinpflaster, das macht Laune. Unterwegs wurde uns von Mexikanern zugerufen wir sollen uns beeilen, die Fähre legt in 4 Minuten ab. Also noch einmal Tempo zugelegt und gerade noch geschafft. Auf der Fähre gab es Livemusik, Songs von Santana. Mal etwas anderes.
Auf Cozumel angekommen wurden wir bereits erwartet, das Taxi stand bereits bereit. Die Fahrt zum Hotel ging relativ flott. Im Club wurden wir sehr umsorgt. Wir haben einen 24 Stunden Service, das ist schon cool. Ein Restaurant hat bis 1:00 Uhr geöffnet, da haben wir uns noch eine Pizza gegönnt und sind dann müde ins Bett gefallen.

02. Juni 2019

IRONMAN 70.3 Kraichgau 2019

22. März 2019

Sportlerehrung der Stadt Mannheim

mit meinem Verein
DJK Feudenheim e.V.
Abteilung Triathlon

17. Januar 2019